Die Hoffnung stirbt zuletzt, das gilt auch für das vor der Schließung stehende Hallenbad Rumeln. Hier gibt Herr
Partenheimer mit seinem Verhalten ein schlechtes Beispiel. Denn wer sich eindeutig nach außen für
den Erhalt des Hallenbads ausspricht und positioniert, darf sich dann nicht bei einer Abstimmung komplett
anders verhalten als zuvor nach außen darstellt. Das ist nicht nur sehr merkwürdig Herr Partenheimer,
sondern ist auch kein gutes Benehmen.
Hier ist vor allem die Vereinsführung des RTVs betroffen,
denn der braucht einen klaren politischen Rückhalt und keine Mogelpackung. Das Abstimmungsverhalten
der Mitglieder der Bezirksvertretung Rheinhausen bei der Beschlussvorlage zum Wirtschaftsplan von DuisburgSport brachte dieses
Fehlverhalten klar zum Ausdruck. Früher war es doch die CDU die stets gefordert hat, dass man sich
eindeutig gegenüber dem Rat positionieren und Zeichen setzen muss.
Einsatz für den Bezirk kombiniert mit einem starken
Rückgrad hat sich bei der CDU wohl erledigt, sie folgt blind den Vorgaben des Rates.
Da das Hallenbad und die Turnhalle an der ehemaligen Kirchfeldschule für den Ortsteil Rumeln
unverzichtbar ist, dazu bekennt sich die SPD genau so wie beim Kampf gegen die von der CDU veranlasste
Schließung des Freibades Toeppersee, stehen wir eindeutig für den Erhalt des Hallenbads. Die SPD ist auch
bereit, sich inhaltlich bei der Lösung für den RTV einzubringen und den RTV bei seiner hervorragenden Arbeit
zu unterstützen. Denn das Hoffen auf eine Lösung reicht nicht aus, für den Erhalt muss etwas getan und gehandelt
werden.
Schwäche und Zerrissenheit wie sie Herr Partenheimer bei der SPD vermutet,
vermögen wir nicht festzustellen, eher eine gewisse Form von Lethargie bei der CDU.
Nur von Hoffnung in
der Politik zu leben ohne aktiv zu handeln, wie es die CDU in ihrem Verhalten zeigt, reicht nicht aus Herr Partenheimer,
damit verändert man nichts.
Herrn Partenheimers Aussage, dass die Abrisskosten entfallen würden, wenn
es eine Lösung für das Hallenbad ohne Abriss gebe, ist eine klare mathematische Feststellung, auf die man nicht so einfach kommt -
bravo.
Das wird sich dann auch positiv auf den Wirtschaftsplan für DuisburgSport auswirken, denn was hier gespart
würde, wird nicht an anderer Stelle im Ortsteil Rumeln eingesetzt.
Danke für den Hinweis Herr
Patenheimer.
Reiner Friedrich
SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen