Stellungnahme zu den Äußerungen des CDU Bezirksvertreters Herrn Patenheimer vom 7.10.08

Die Hoffnung stirbt zuletzt, das gilt auch für das vor der Schließung stehende Hallenbad Rumeln. Hier gibt Herr Partenheimer mit seinem Verhalten ein schlechtes Beispiel. Denn wer sich eindeutig nach außen für den Erhalt des Hallenbads ausspricht und positioniert, darf sich dann nicht bei einer Abstimmung komplett anders verhalten als zuvor nach außen darstellt. Das ist nicht nur sehr merkwürdig Herr Partenheimer, sondern ist auch kein gutes Benehmen.
Hier ist vor allem die Vereinsführung des RTVs betroffen, denn der braucht einen klaren politischen Rückhalt und keine Mogelpackung. Das Abstimmungsverhalten der Mitglieder der Bezirksvertretung Rheinhausen bei der Beschlussvorlage zum Wirtschaftsplan von DuisburgSport brachte dieses Fehlverhalten klar zum Ausdruck. Früher war es doch die CDU die stets gefordert hat, dass man sich eindeutig gegenüber dem Rat positionieren und Zeichen setzen muss.
Einsatz für den Bezirk kombiniert mit einem starken Rückgrad hat sich bei der CDU wohl erledigt, sie folgt blind den Vorgaben des Rates.


Da das Hallenbad und die Turnhalle an der ehemaligen Kirchfeldschule für den Ortsteil Rumeln unverzichtbar ist, dazu bekennt sich die SPD genau so wie beim Kampf gegen die von der CDU veranlasste Schließung des Freibades Toeppersee, stehen wir eindeutig für den Erhalt des Hallenbads. Die SPD ist auch bereit, sich inhaltlich bei der Lösung für den RTV einzubringen und den RTV bei seiner hervorragenden Arbeit zu unterstützen. Denn das Hoffen auf eine Lösung reicht nicht aus, für den Erhalt muss etwas getan und gehandelt werden.

Schwäche und Zerrissenheit wie sie Herr Partenheimer bei der SPD vermutet, vermögen wir nicht festzustellen, eher eine gewisse Form von Lethargie bei der CDU.
Nur von Hoffnung in der Politik zu leben ohne aktiv zu handeln, wie es die CDU in ihrem Verhalten zeigt, reicht nicht aus Herr Partenheimer, damit verändert man nichts.
Herrn Partenheimers Aussage, dass die Abrisskosten entfallen würden, wenn es eine Lösung für das Hallenbad ohne Abriss gebe, ist eine klare mathematische Feststellung, auf die man nicht so einfach kommt - bravo.
Das wird sich dann auch positiv auf den Wirtschaftsplan für DuisburgSport auswirken, denn was hier gespart würde, wird nicht an anderer Stelle im Ortsteil Rumeln eingesetzt.
Danke für den Hinweis Herr Patenheimer.

Reiner Friedrich

SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen