Bürgerbegehren "Freibad Toeppersee"
Auf die Ratsvertreter aus dem Bezirk Rheinhausen / Rumeln-Kaldenhausen kommt es an

Die Vertreter des Bürgerbegehrens zum Erhalt des Freibades Toeppersee haben am vergangenen Mittwoch im Rathaus am Burgplatz einen Vertrag paraphiert, wonach das Bad bis auf das 50m-Schwimmbecken erhalten bleiben soll. Den Bahnschwimmern soll nach Fertigstellung im neuen Hallenbad am Toeppersee dafür ein Becken als Ersatz zur Verfügung gestellt werden.
Oberbürgermeister Sauerland hatte in den Gesprächen mit Vertretern der Bürgerinitiative geltend gemacht, dass insbesondere das Schwimmbecken der weiteren Planung des Hallenbades im Wege stünde.
Ob dieser Vertrag jemals Rechtskraft erlangen wird, steht jedoch noch in den Sternen.
Der Rat der Stadt muss in seiner Sitzung am kommenden Montag zur Ratifizierung des Vertrages erst noch seine Zustimmung geben.
Verweigert er diese, so wird der wahlberechtigte Bürger am 16. Dezember in einer Bürgerentscheidung die Zukunft des Freibades bestimmen.

Die Bürgerinitiative geht davon aus, dass das Ergebnis der Abstimmung im Rat äußerst knapp ausfallen wird.

Mit besonderem Interesse wird daher das Abstimmungsverhalten der Ratsvertreter aus dem Stadtbezirk Rheinhausen / Rumeln-Kaldenhausen verfolgt werden.

Die Bezirksvertretung Rheinhausen hatte im vergangenen Jahr einen Workshop zum Neubau des Hallenbades durchgeführt und sich im März dieses Jahres noch einstimmig für eine weitere Teilnutzung des Freibades am Toeppersee ausgesprochen.

Ob man das geschlossene Auftreten in dieser Sache auch bei den Rheinhauser Ratsvertretern am kommenden Montag beobachten kann?

Hans Joachim Klein

(Sprecher der Bürgerinitiative)