So einfach, wie es sich Herr Mönincks in seiner Darstellung zur Situation des Rheinhauser Hallenbades
macht, ist es leider nicht. Wenn man die Regierungsverantwortung übernimmt, sich aber um die wesentlichen
Dinge nicht kümmert, dann kommt man als Nichthandelnder in eine solche Situation. Wie einfach ist es dann, jemand
anderem die Schuld zuzuweisen.
Fakt ist, das die CDU mit Partnern das alte Bäderkonzept außer
Kraft gesetzt und eine Neuauflage in Auftrag gegeben hat, obwohl ihr die Situation in Rheinhausen
aufgrund der geführten Gespräche, an denen sie auch maßgeblich beteiligt waren, kannte. Denn im Jahre
2003 war schon klar, dass auf das Hallenbad erhebliche Reparaturen zukommen, der Stau aufgelaufener
Servicearbeiten.
Wer die Mitteilungsvorlage zum Reparaturaufwand des Hallenbades liest, muss davon
ausgehen, dass akuter Handlungsbedarf besteht und das Schwimmbad zeitnah geschlossen werden muss. Das
Hallenbad sollte auf jeden Fall so lange wie möglich geöffnet bleiben; dass ist nicht nur unsere
Auffassung sondern ein Selbstverständnis dem Schul- und Vereinssport sowie den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber.
Wer aber die Planungs- und Genehmigungswege kennt, weis, dass die Eröffnung eines solchen Bades
aufgrund des derzeitigen Verfahrensstandes nicht vor drei Jahren erfolgen kann.
Die BV Rheinhausen
hat im Jahre 2003 schon in Kenntnis der Situation die entsprechenden Anträge für die Planung eines Bades in
einem gemeinsamen Antrag (SPD und CDU) einstimmig beschlossen. Jammern und Schuldzuweisung sind einfach,
besser wäre es, wie es die SPD macht, das Problem aktiv anpacken und dazu beizutragen, das die Umsetzung
auch unter den gegebenen Problemen so schnell wie möglich vollzogen wird.
Mit freundlichen Grüßen
Reiner Friedrich
Vorsitzender des SPD Bezirksverbandes Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen