Über Jahre erfolgreiches Ausbildungszentrum für Krupp Lehrlinge, dann Einrichtung für die Berufsweiterbildung
und Qualifizierung in neuen Berufen und heute? Seit Jahren steht das Gebäude des QZR leer und verfällt.
Nach der Insolvenz des Betreibers gab es mehrere Bewerber für die Einrichtung, doch eine Lösung fand sich
scheinbar erst, als der Innungsverband des Sanitär- und Heizungsgewerbes den Komplex übernahm. Die letzten
bekannten Planungen sahen vor, Sanitär- und Heizungsmonteure dort aus- und weiterzubilden.
Unklar ist
zurzeit welches Ziel der Besitzer verfolgt und welche Nutzung das Gebäude erfahren soll. Der ideale
Standort des ehemaligen QZR ist mit seiner Nähe zum Bahnhof Rheinhausen-Ost und der direkten Anbindung
an logport viel zu wertvoll, um zu vergammeln.
Fort- und Weiterbildung ist ein maßgeblicher Bestandteil
heutiger Berufstätigkeit. Einrichtungen die dafür eingerichtet wurden, dürfen nicht brachliegen. Nicht umsonst
wird von lebenslangem Lernen gesprochen.
Bei einer Internetrecherche hat die SPD Fraktion
festgestellt, dass das QZR nach wie vor als Bildungseinrichtung bundesweit geführt wird. Diese Lücke im
Informationsfluss wird sicherlich zu Ärger bei Aus- und Weiterbildungssuchenden führen, die dann vor
verschlossenen Türen stehen.
Weiterhin fällt dem aufmerksamen Surfer auf, dass auf der offiziellen
Internetseite der Stadt Duisburg eine unmittelbare finanzielle Beteiligung am QZR mit 6400 Euro ausgewiesen
ist. Wie ist das zu verstehen?
Diese Fragen möchte die SPD-Fraktion Rheinhausen in der nächsten
Sitzung der Bezirksvertretung geklärt haben.