Vervollständigen des Radwegenetzes am Friemersheimer Deich

Das Rheinvorland bei Friemersheim ist wie geschaffen für erholsame, interessante Radtouren.
Naturnah ausgebaute Radwege lassen lebendige Natur erleben.
Mit einem Wehrmutstropfen:
Der Radweg vom Deichbereich Friemersheim bis zum Anschlusspunkt des Radweges im Gewerbegebiet Hohenbudberg fehlt, er endet im Feld.
Daher bittet die SPD Fraktion Rheinhausen in einem Antrag an die Verwaltung, diese Lücke zu schließen.

Für den Deichbereich Friemersheim, der zurzeit aufwändig saniert und erneuert wird, ist der Deichgraf zuständig. In seinem Verantwortungsbereich liegen auch die Anlagen rund um den Deich. Die Anbindung des Rad- Fußweges Deichkrone zum Gewerbegebiet Hohenbudberg gehört mit dazu. Warum also nicht im Zuge der Baumaßnahmen diese kleine Erweiterung mit einbinden? Die Radwegeverbindung Rheinschiene wird dann an dieser Stelle logisch und sinnvoll geschlossen und stellt auch für die Rheinhauser Bevölkerung eine gute Anbindung als Rundweg über den Deich dar.
Die Anregung für die Schaffung dieser Radwegeverbindung stammt aus der Bevölkerung, die sich beklagt hat, dass hier keine eindeutige Verkehrsführung bzw. Ausschilderung vorhanden ist.
Am Ende des Gewerbegebietes Hohenbudberges endet die angefangene Radwegeverbindung im Feld und auf dem Deich wird sie heruntergeführt ohne weitere Wegweisung. Um den Bereich des Rheinvorlandes noch besser erleben zu können und eine vernünftige Radwegeverbindung zu schaffen, ist dieses Lückenschlusses erforderlich.

Der Ausbau des Radwegenetzes der Stadt Duisburg ist für Bürgerinnen und Bürger wichtig. Lücken sollen geschlossen werden, damit für Radfahrer stressfreie, verkehrssichere Wegeverbindungen entstehen.
Gerade das Rheinvorland Friemersheim mit dem zwischen Feldern und Wiesen gelegenen Wertschen Hof (stammt ca. aus dem Jahre 1200) und dem zwischen Obstbäumen, Kühen und Pferden gelegenen Radwanderweg gelangt man am Rhein zur Roos, einem alten Rheinarm, der nur bei Hochwasser Zufluss zum Rhein hat.
Bei der Weiterfahrt kommt der Radwanderer zur Eisenbahner-Siedlung. Sehenswert dort der 35 m hohe Wasserturm in der Turmstraße. Er wurde 1915/16 zur Versorgung des Eisenbahnbetriebswerkes und der Siedlung errichtet und besteht aus der ungewöhnlichen Konstruktion von zwei nebeneinander stehenden Behältern.
Damit dieser Bereich für die Radfahrer keine Sackgasse darstellt sondern ein sinnvoller Radwanderweg, ist eine flächendeckende Erschließung durch Verlängerung des Radweges nötig.