Vororte im Grünen bergen die Gefahr, zum Wohn- und Schlafplatz von Pendlern zu werden.
Der Neubürger,
oft Großstädter, versucht der Hektik seiner Umwelt zu entfliehen und sucht Stadtteile wie Rumeln
als neue Wohnbasis. Aktuelle Bebauungspläne müssen daher so geschnitten sein, dass preisgünstiges
Wohnen für Familien gewährleistet ist. Vor allem Familien mit Kindern, finden eine ausgereifte
Infrastruktur vor, die vom Kindergarten über Grund- und Hauptschule bis zum Gymnasium reicht.
Einkäufe können sowohl zu Fuß wie auch mit dem Rad erledigt werden.
Das neue Bauvorhaben an der
Rathausallee Nord in Rumeln unterliegt genau diesen Prämissen. Der SPD Ortsverein Rumeln-Kaldenhausen mit
seiner Vorsitzenden Hannelore Richter, die auch Planungsausschussvorsitzende im Rat der Stadt Duisburger
ist und der Bezirksvertreter Manfred Krossa haben schon sehr früh Einfluss auf die Planung des neuen
Bauvorhabens genommen.
Im Vordergrund stand dabei, neben einer Reihenhausbebauung auch
Geschoßwohnungsbau einzubinden.
Gerade diese Mischung ist das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung.
Auch konnte die Forderung der Ideenwerkstatt Rumeln-Kaldenhausen nach Mindestgrundstücksgrößen von 250 qm erfüllt
werden.
Zusätzlich wird dann der bisher nicht fertig gestellte Teil der Rathausallee Straßenbelag und Fuß-
Radweg im Bereich zwischen der Dorfstraße und der Kirchfeldstraße gebaut. Auch die fehlenden Bäume,
die den Alleecharakter ausmachen, werden dann gepflanzt.
Eine gute städtebauliche Planung
wertet einen Ort in seiner Gestalt auf und füllt ihn mit neuem Leben.
Die SPD Rumeln-Kaldenhausen geht
davon aus, dass die Vorlage zur Bebauung der Rathausallee Nord problemlos durch die nächste
Bezirksvertretungssitzung gehen wird.