Es ist schon erstaunlich, wie lange die Verwaltung braucht, um Anfragen zu beantworten. Im Falle der Anwendung der
Bezirkssatzung und der zwischenzeitlich geänderten Auffassung der Verwaltung in ihrer Anwendung der Bauvorlagen
hat man nach der letzten Klageandrohung durch die BV Rheinhausen mehr als 2 Monate gebraucht, um die Anfrage der
SPD jetzt dahingehend zu beantworten, dass man in dieser Frage erst einmal die Bezirksregierung einschalten will.
Wofür beschäftigt die Stadt Duisburg einen Rechtsdezernenten einschließlich des dazugehörigen Amts, wenn
dieses sich in solchen Fragen keine Meinung oder Rechtsauffassung bilden kann?
Welches Vertrauen soll man
denn noch in ein solches Amt haben, oder wollte man sich intern nicht gegenseitig wehtun und will es jetzt einem anderen
überlassen hier zu urteilen.
Zumindest ist man in der Verwaltung dazu gekommen, den alten Zustand bis zur endgültigen
Klärung der Rechtslage wiederherzustellen. Damit hat sich der Klagegrund erst einmal erledigt.
Fadenscheinig
dabei ist aber, dass die Verwaltung ihre im Mai geänderte Rechtsauffassung nicht in die Beratungen über die neue
Bezirkssatzung, die zurzeit in den Gremien beraten wird, eingebracht hat.
Der Rechtsdezernent hat doch von
Seiten der Verwaltung diese Arbeitsgruppe geleitet. Irgendwo fehlen doch da die Zusammenhänge in der
Verwaltung.
Reiner Friedrich
SPD Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Rheinhausen