Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt, dass es einen größeren Wasserschaden an der Marienfeldschule in
Rumeln-Kaldenhausen gibt. Bisher hat es, trotz Einsatz des Schulleiters und Kritik Seitens der Elternschaft keinen
Fortschritt gegeben. Als Grund für die Aussetzung der Reparatur wurde in den Medien die Geldknappheit beim
Immobilien-Management Duisburg (IMD) angegeben.
Ähnliche Kritiken kommen aus der Elternschaft des Albert Einstein
Gymnasiums (AEG). Um einen aktuellen Sachstand zu erfahren, hat die SPD Bezirksfraktion Rheinhausen eine
Anfrage gestellt.
Es wird sich zeigen, ob die Antworten eines weiteren politischen Eingreifens bedürfen.
Dringende Reparaturen an Schulen dürfen nicht der Geldknappheit zum Opfer fallen. Muss denn nicht bei Gefahren für
die Gesundheit der Schüler und Lehrer sofort gehandelt werden?
Bedingt durch das Aussetzen der Reparaturen fehlen der
Schule Räume für den Unterricht. Wo werden die betroffen Klassen bei der bekannten Raumknappheit untergebracht?
Wichtig zu klären ist auch, ob durch das Zusammenrücken innerhalb der Schule Einfluss auf die pädagogischen Anforderungen des
Schulunterrichts genommen wird.
Die SPD möchte vor allem wissen, wann mit den Reparaturen zu rechen ist und ein
geregelter Schulbetrieb wieder möglich sein wird.
Bei der Marienfeldschule stellt sich der Außenbereich in einem schlechten
Zustand dar. Die SPD fragt nach, ob mit Beendigung der Bauarbeiten auch das Umfeld gerichtet wird und sich der Schulweg
und Schulhof im einwandfreien Zustand darstellen.
Durch die Medien sind nur die Marienfeldschule und das AEG
gegangen. Für die SPD stellt sich die Frage, bei welchen weiteren Schulen im Bezirk Rheinhausen noch nötige Reparaturen ausstehen und
wie der Zeitplan für die anstehenden Baumaßnahmen aussieht?