Nach der eindeutigen und begrüßenswerten Positionierung der CDU-Bezirksfraktion zum
Erhalt der für den Stadtbezirk unverzichtbaren Rheinhausen-Halle schlagen
SPD und FDP/Bürgerlich-Liberale im Bezirk die umgehende Bildung einer interfraktionellen
Arbeitsgruppe vor, die im Vorfeld des für den Herbst zu erwartenden "Hallenkonzeptes"
Möglichkeiten und Alternativen zu einer besseren Auslastung der Rheinhausen-Halle und somit zur
Minimierung des bislang mit dem Betrieb der Halle einhergehenden Defizits aufzeigt.
Nach Ansicht der
Bezirksfraktionen der SPD und FDP/BL sollte diese Arbeitsgruppe erstmals bereits kurzfristig unter
der Leitung der Bezirksvorsteherin (angesichts der bevorstehenden Sommerpause ggf. auch unter
Leitung einer der Stellvertreter...) zusammen kommen, um nicht reagieren zu müssen, sondern im Vorfeld der
Vorlage des Hallenkonzeptes schlagkräftig agieren zu können. Der Arbeitsgruppe sollten außerdem ein
Vertreter der Bezirksverwaltung, ein Vertreter der Duisburg-Marketing GmbH, der
neue Pächter der Hallen-Gastronomie sowie eine in der konstituierenden Sitzung noch zu bestimmende
Zahl von Vertretern jener örtlichen Vereine und Verbände angehören, die durch ihre Aktivitäten die
bezirkliche Bedeutung der Rheinhausen-Halle nachhaltig dokumentieren.
SPD und
FDP/BL sind sich sicher, dass ein dauerhafter Bestand der Rheinhausen-Halle nur über
alternative Nutzungskonzepte und eine damit einhergehende, bessere Auslastung der
Halle zu erreichen ist und verstehen ihre Anregung daher als einen konstruktiven Beitrag zum
Fortbestand "Rheinhausens guter Stube", dessen Ergebnisse in dem von der Duisburg-Marketing
und dem Immobilien-Management zu erarbeitenden Hallenkonzept Berücksichtung finden
sollen.
gez. Karsten Vüllings gez. Reiner Friedrich