Die gespaltene Zunge der CDU beim Thema „Erhalt des Hallenbads Rumeln“

Bezüglich des Erhalts des Hallenbads Rumeln spricht die CDU im Bezirk Rheinhausen zwei Sprachen. Auf der einen Seite soll ohne die Zustimmung der CDU Rumeln-Kaldenhausen nichts laufen, denn sie setzt sich, wie alle anderen politischen Kräfte im Bezirk, für den Erhalt des vereinsgeführten Hallenbads ein. Auf der anderen Seite aber stimmt die gleiche CDU in der Bezirksvertretung Rheinhausen dem Wirtschaftsplan von DuisburgSport zu, mit der Schließungs- und Abrisskonsequenz.
Die anderen Fraktionen haben, wie die SPD, gegen den Wirtschaftsplan von DuisburgSport gestimmt oder sich enthalten, um die Chancen für den Erhalt des Hallenbads zu wahren.

Hier handelt es sich wieder erneut um die „sowohl als auch Taktik“ des CDU Fraktionsvorsitzenden Herrn Seidelt, „in Rumeln-Kaldenhausen schön Wetter machen und in Duisburg keine Prügel beziehen“.

Durch die Aufgabe der Fröbelschule in Kaldenhausen und eine Schließung des Hallenbads in Rumeln könnte sich möglicherweise ein Problem für das Sporthallenangebot in Rumeln-Kaldenhausen ergeben. Hier gibt es für die SPD nur eine Forderung, nämlich die, dass für die entfallenden Turnhallen an der Fröbelschule und die Halle an der ehemaligen Kirchfeldschule, die mit dem Hallenbad verknüpft ist, Ersatz geschaffen werden muss.
Entweder kann dies durch einen Neubau am Schulzentrum Schulallee oder durch einen Erweiterungs- und Umbau an der jetzigen Turnhalle Kirchfeldschule geschehen.

Bezüglich der Chancen für den Weiterbetrieb des Hallenbads durch den Verein kommt für diesen noch erschwerend hinzu, dass nach Fertigstellung des Hallenbades am Toeppersee noch eine wesentliche Einnahmequelle entfallen wird, nämlich das Schulschwimmen, denn dieses soll nach den derzeitigen Plänen voll im neuen Hallenbad abgewickelt werden.

Der Rumelner TV würde sich mit der Übernahme des Hallenbades eine schwere Last aufbürden.


Hier kann das Lob für das ehrenamtliche Engagement nicht groß genug sein. Sofern möglich, wird die SPD, wie auch in der Vergangenheit, den Verein bei den Bestrebungen zum Erhalt des Hallenbads unterstützen.

Reiner Friedrich

SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen