Kritiker gab es genug, viele unkten, dass das Bürgerbegehren zum Erhalt des Toeppersee Freibads ein Flop werden würde.
Nun, nachdem das Ziel, 15200 Unterschriften zu sammeln, locker erreicht wurde, wird es still an der Front der Kritiker.
Damit die durch das Bürgerbegehren bedingte neue Ratssitzung zur Schließung des Freibads möglichst schnell durchgeführt werden
kann, werden die mittlerweile 24000 gesammelten Unterschriften der Bürgerinnen und Bürger vorzeitig abgegeben. Der SPD
Bezirksverband Rheinhausen, der von Beginn an das überparteilich agierende Bürgerkomitee unterstützt hat, bedankt sich
für die große Resonanz, die es ermöglicht hat, die geforderte Anzahl von Unterschriften weit vor Ablauf des Zeitlimit zu
erhalten.
Sprecher des Bürgerkomitees Hans-Joachim Klein berichtete über die vielen Aktionen, die aus der Bürgerschaft heraus
gestartet wurden, um für den Erhalt des Toeppersee Freibads zu kämpfen. So gingen Schulkinder in Rumeln mit ihren Listen von
Tür zu Tür, und vor Rheinhauser Supermärkten sammelten Jugendliche Unterschriften. Mit dieser umfassenden Hilfe und
der positiven Zustimmung des Rates der Stadt Duisburg kann das Ziel, das Freibad so schnell wie möglich wieder zu öffnen,
schon bald erreicht werden. Denn, so schreibt es die Gemeindeordnung NRW vor, der Rat muss sich nach Abgabe und Prüfung
der Unterschriften unverzüglich mit dem Thema beschäftigen.
Von Seiten des Bürgerkomitees ist zu erfahren, dass,
wenn der Rat seinen Beschluss nicht revidiert, an einen Bürgerentscheid gedacht wird. "Es könnte ein Becken
geschlossen oder die Saisonzeit verkürzt werden, um Kosten zu sparen. Bei einem späteren Kombibad sei man ohnehin flexibel."
stellt Hajo Klein eindeutig fest. Motto der Initiatoren des Bürgerbegehrens: "Wir wollen kein Seebad, wir wollen unser
Freibad."
Hajo Klein und seine Mitstreiter Gerda Peto und Dieter Zeller sind SPD
Mitglieder, aber auch Bürger und wie jeder Bürger haben auch sie das Recht, eine überparteiliche Initiative zu gründen und zu
unterstützen.
"Wir haben uns stets neutral verhalten. Klar wurden wir von der SPD unterstützt. Aber an Infoständen
haben wir zum Beispiel auf Schirme mit Logo verzichtet und uns in die pralle Sonne gestellt."
Jeder kann sich
vorstellen, dass es die Ehrenamtlichen wie ein unerlaubter Tiefschlag trifft, wenn sie Äußerungen wie die des CDU
Fraktionschefs Ferdi Seidelt hören (siehe auch unter Stellungnahme der CDU).
Populismus und Falschinformation
hat noch nie jemanden überzeugen können, die Bürger fällen ihre eigene Entscheidung, dies sollte Herr Seidelt bei seinen zukünftigen
Aussagen bedenken und ernst nehmen.
Zum Zustand des Freibads Toeppersee hat der OB Sauerland selbst vor einem Jahr erklärt, dass das
Bad bestens in Schuss sei.
Aussage und Realität, ist dass das Neue Markenzeichen der CDU?