Das Willy Brandt Berufskolleg darf nicht sterben
von Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (21.01.2010)

Das die Verwaltung sparen muss, steht bei der aktuellen Haushaltslage fest. Das hier aber daran gedacht wird, unseren Kindern und Jugendlichen die Basis für ihr späteres Leben zu nehmen, geht zu weit, so Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender in Rheinhausen. Durch die Presse musste die SPD in Rheinhausen erfahren, dass die Verwaltung beabsichtigt, dass Willy Brandt Berufskolleg zu schließen. Eine Schule, die gerade für Jugendliche wichtig ist, die keinen Ausbildungsplatz erhalten haben, hier besonders Jugendliche mit Migrationshintergrund. Diese Schule zu schließen kann nur bedeuten, dass die sozialen Spannungen zunehmen. Wir werden uns mit allen Mitteln gegen diese beabsichtigte Schließung wehren!
Wenn gespart werden soll, wird stets bei den Schwachen angesetzt, eine Loveparade aber, die der Stadt fast eine Million Euro kostet, soll durchgezogen werden.

Bildung ist die Grundlage für die Anforderungen des Lebens. Oft genug wurde schon darüber berichtet, dass ein Bildungsdefizit bei Jugendlichen vorliegen würde, statt aber diese Situation zu verbessern, versucht die Duisburger Verwaltung genau den umgekehrten Weg zu beschreiten.
Unseren Kindern werden die Grundlagen für ein lebenslanges Lernen genommen.


Politisches Arbeiten verlangt einen intensiven Austausch von Informationen zwischen der Verwaltung und den Mandatsträgern. Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass hier ein Bruch stattgefunden hat – Politiker erfahren Neuigkeiten zuerst aus den Medien. Vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht anders aus, dass dieses Verhalten Misstrauen bildet liegt auf der Hand, so Manfred Krossa.

Vor diesem Hintergrund fragt sich die SPD:
welche weiteren Schulen beabsichtigt die Verwaltung im Bezirk Rheinhausen zu schließen und wann wird endlich die Politik informiert? Wird die Katze bei den Haushaltstagen aus dem Sack gelassen?
Wir sind gespannt, welchen Weg die Verwaltung beschreiten wird.