Landesschulpolitik, Zukunft für unsere Kinder?

Der SPD Bezirksberband Rheinhausen beobachtet mit wachsender Besorgnis die Änderungen im Schulbereich, vor denen die Grund- und weiterführenden Schulen des Bezirks stehen. Unsere besondere Sorge gilt dabei den Grund- und Hauptschulen.
Um den Betroffenen einen Einblick in die zum Teil krassen Änderungen zu geben, lädt die Bezirks-SPD zu einer Info Veranstaltung ein, die in der Aula des Schul- und Kulturzentrums Rumeln-Kaldenhausen stattfindet.

Am 9. Mai um 19 Uhr werden Sören Link (Mitglied des NRW Landtags und dort im Ausschuss für Schule) und Dr. Hartmut Pietsch (Ratsherr der Stadt Duisburg und Mitglied des Schulausschuss) Stellung nehmen zu den anstehenden Gesetzesänderungen zur Schulpolitik in NRW.

Was soll verändert werden?
Die großen Themen der CDU geführten Landesregierung sind die Aufhebung der Schulbezirksgrenzen, die Wertigkeit der Grundschulgutachten, Wiedereinführung von Kopfnoten und die Auswirkungen dieser drastischen Veränderungen auf den Schulentwicklungsplan und das Schulerneuerungsprogramm der Stadt Duisburg.

Bisher war wenig darüber zu lesen, wie sich die Schullandschaft verändern wird, wenn die neuen Gesetze in Kraft treten.
Was passiert mit unseren Grundschulen, wenn ein "Schultourismus" eintritt? Denn geplant ist die Aufhebung der Schulbezirksgrenzen, das heißt, Eltern können entscheiden, zu welcher Grundschule ihr Kind geht, notfalls jeden Morgen mit dem PKW. Da sicherlich nicht jeder Bürger über diese Möglichkeiten verfügt, kann es zu Grundschulen mit verringerten Zukunftschancen führen.

Wie sieht es mit den weiterführenden Schulen aus?
Zukünftig soll die Entscheidung zu welcher Schule ein Kind geht, von den Grundschullehrern getroffen werden. Welche Möglichkeiten verbleiben dann den Eltern, die Zukunft ihrer Kinder mitzugestalten?
Wird hier Elternwille ausgehebelt?
Über den Sinn und Zweck von Kopfnoten ist in der Vergangenheit lange diskutiert worden, die Schule muss andere Wege finden den heutigen Ansprüchen zu genügen.