Kommt das Schulschwimmen demnächst zu kurz? In einer Anfrage bittet die SPD Fraktion der Bezirksvertretung
Rheinhausen die Verwaltung um einen Sachstandsbericht.
Schwimmen zu können ist dem Menschen
leider nicht in die Wiege gelegt, er muss es erst mühsam erlernen.
Die Schulen sind hierbei wichtige Träger der
Ausbildung. Sie helfen dabei Kinder und Jugendliche im Umgang mit Wasser sicherer zu machen.
Zusätzlich fördert das Schwimmen die motorische Entwicklung unserer Kinder.
Zur Situation des Schulschwimmens in
Rheinhausen stellen sich der SPD Fraktion aufgrund vieler Diskussionen in der Öffentlichkeit folgende Fragen:
Nach Bekanntwerden der Schließung des Rumeln-Kaldenhausener Hallenbads nach der Fertigstellung des neuen
Hallenbads Rheinhausen hat ein Schulleiter geäußert, aus Entfernungs- und Zeitgründen auf das Schulschwimmen zu verzichten.
Hier stellt die SPD die Frage, ob dieser Schritt mit den Lehrplänen vereinbar ist und ob dies in
der Entscheidungskompetenz der Schulleitung liegt?
Durch die für viele Schülerinnen und Schüler weiteren Wege zum
Schwimmbad wird viel Wegezeit verbraucht, die unter Umständen dem Unterricht verlorengeht.
Gibt es andere Schulleiter in Rheinhausen, die auch planen, den Schwimmunterricht zu streichen?
Zur Umsetzung des
Schwimmunterrichts ist angedacht, einen Bustransfer einzurichten. Neben den logistischen Fragestellungen, wie
Einteilung des Beckens für verschiedene Klassen, Nichtschwimmerunterricht etc., stellen sich auch
hohe finanzielle Belastung dar. Wie sehen hier die Planungen für das Schulschwimmen aus, wenn das
neue Hallenbad eröffnet ist?
Welche Wege werden für weit entfernte Schulen beschritten, um der Argumentation der Schulleitungen
entgegen zu wirken?