Rumeln-Kaldenhausen hat sehr aktive Sportvereine mit hohen Mitgliederzahlen. Ein großer Teil der von den Vereinen angebotenen
Sportarten findet in Turnhallen statt. Da die momentane Situation durch das verminderte Angebot an
Turnhallen und Hallenbäder katastrophal ist, wenden sich der Vorsitzende des Rumelner Turnvereins Herr Schüren-Hinkelmann, der SPD
Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff und der SPD Fraktionsvorsitzende Manfred Krossa an die Öffentlichkeit.
Dramatisch,
so Herr Schüren-Hinkelmann, wurde die Situation, nachdem die Kombination aus Mehrfachturnhalle und
Hallenbad in Rumeln-Kaldenhausen geschlossen wurde. Besonders betroffen ist der Rumelner Turnverein, bei dem einige Abteilungen
nun vor erheblichen Trainings- und Wettkampfproblemen stehen. Ein weiteres Problem ergibt sich bei der Dreifach
-Turnhalle im Bereich des Schulzentrums Rumeln-Kaldenhausen: beschädigter Hallenboden und katastrophale
hygienische Bedingungen.
Daneben könnte auch die Schulsportversorgung von dieser Situation betroffen sein, denn durch die bevorstehende Schließung der
Friedrich-Fröbel-Schule droht auch eine Schließung der dortigen Turnhalle.
In Anbetracht dieser äußerst schwierigen
Situation und der damit verbundenen Probleme für unsere Vereine wie auch Schulen, die auch bald den ganzen Bezirk
Rheinhausen betreffen werden, müssen Wege gefunden werden, diesen Missstand zu beseitigen, so der
Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff.
Problematisch ist hierbei, dass Duisburg durch
das Haushaltssicherungskonzept an die Leine gelegt wird und der für den Sportbereich gegründete Eigenbetrieb DuisburgSport nur über
einen eingeschränkten Etat verfügt. Es müssen also andere Finanzierungsmöglichkeiten gefunden werden.
Seit die Kombination aus Mehrfachturnhalle und Hallenbad wegen Einsturzgefahr geschlossen werden
musste, stehen einige Abteilungen des Vereins vor erheblichen Trainigs- und Wettkampfproblemen, so
Manfred Krossa. Hier führte der Vereinsvorsitzende Herr Schüren-Hinkelmann an, dass die
Schwimmerabteilung mittlerweile auseinandergerissen sei, denn einige würden in Uerdingen trainieren, andere in Rheinhausen. Ob es
hier Besserung geben wird, wenn das neu errichtete Hallenbad am Toeppersee eröffnet ist, steht auch noch in den Sternen, denn die
Trainingszeiten sind bisher noch nicht vergeben.
Ein weiteres Problem gibt es bei der Dreifach-Turnhalle
im Bereich des Schulzentrums Rumeln-Kaldenhausen. Hier ist mittlerweile der Hallenboden dermaßen
beschädigt, dass ein Turn- und Spielbetrieb Risiken birgt. Wann repariert wird, ist bisher nicht bekannt. Ferner sind die
hygienischen Bedingungen seit langer Zeit katastrophal. Das Thema Dusch- und Toilettenräume ist bereits mehrfach, auch in der Presse,
thematisiert worden.
Nachdem die Krisensituation „Hallen im Bezirk“ bekannt wurde, bildete sich sofort
ein überparteilicher Arbeitskreis „Hallen“ in Rheinhausen. Ziel des Arbeitskreises kann nur sein, eine neue
Turnhalle im Ortsteil Rumeln-Kaldenhausen zu installieren, welche den Bedarf abdeckt und über das Land mitgefördert wird.