Normalerweise wäre die Grundsteinlegung für ein neues Hallenbad ein außerordentliches Ereignis, wären nicht im Vorfeld von CDU
und GRÜNEN tiefe Einschnitte in der Wasserlandschaft von Rheinhausen vollzogen worden. Was hier groß
von Herrn Oberbürgermeister Adolf Sauerland in Szene gesetzt wurde hat den bitteren Beigeschmack der Schließung eines der
schönsten Freibäder des Niederrheins. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Kämpfer der Bürgerinitiative (BI)
zum Erhalt des Toeppersee Freibades mit Transparenten an die Schließung erinnerten. Um die
Bevölkerung zu beruhigen ist zum Zeitpunkt der Schließung und mehrere Male danach, von Seiten des Oberbürgermeisters und dem
Eigenbetrieb DuisburgSport versprochen worden, ein Naturbad Tegge in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Freibad einzurichten.
Was ist bisher geschehen? Das Naturbad Tegge ist noch nicht da, dass Verfahren zur Umsetzung noch nicht
eingeleitet, selbst welcher Weg zur Realisierung beschritten werden muss ist bisher ungeklärt.
Der traditionelle Spatenstich wurde von Baggerfan Sauerland, in Anwesenheit von Bezirksbürgermeisterin Katharina
Gottschling und Rainer Enzweiler, Vorsitzender des Sportausschusses, mit einem Schaufelbagger durchgeführt. Alle drei
Hauptakteure sind CDU Mitglieder und politisch verantwortlich für den aktuellen Zustand der
Bäderlandschaft Rheinhausen, wenn überhaupt dieses Wort benutzt werden darf, ist es doch Ziel der CDU auch das Hallenbad in Rumeln zu
schließen. Das Freibad ist ja bereits geschlossen und der versprochene Ersatz mit dem Naturbad Tegge noch in weiter
Ferne.
Nach wie vor vertritt die SPD die Meinung, dass ein neues Hallenbad am alten Standort
Schwarzenbergerstraße Sinn macht, wenn das Freibad Toeppersee nicht weiter genutzt wird. Wäre unseren Vorstellungen entsprechend
gehandelt worden, hätte viel Geld für den Schülertransport eingespart werden können.
Angemahnt haben die
Mitglieder der BI auch einen zweiten Wasserkreislauf für das neue Hallenbad, wären damit doch erst
Warmwassertage möglich, Grundlage für die Wassergymnastik von Senioren und Menschen mit Behinderungen.
Auch das so
viel geliebte Babyschwimmen ist erst ab gewissen Wassertemperaturen möglich!
Hier soll,
eingeleitet mit dem Baggerspatenstich des OB, ein neues Hallenbad entstehen, welches bereits im Vorfeld limitierte Möglichkeiten
besitzt.
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