Kinder brauchen Spielplätze!

Verärgert hat die SPD-Fraktion Rheinhausen reagiert, als bekannt wurde, dass ein Rückbau von Spielplätzen im Bezirk geplant ist. Die Zustimmung zur den Veränderungen soll in Abstimmung mit dem Jugendamt, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) und den Kümmerern gefunden werden.
Soll hier eine Liquidierung unter Umgehung der parlamentarischen Gremien im Bezirk stattfinden?
Aus Sicht der SPD-Fraktion kann man nicht, wie vom Jugendamt vorgesehen, den Kümmerern die Frage alleine überlassen, ob diese Vielzahl von Spielplätzen (13 im Bezirk) zurückgebaut werden sollen.
Daher lag der Schritt einem Antrag zu formulieren, welcher die Behandlung der Vorlage des Jugendamtes und der WBD zum Rückbau von Spielplätzen in der nächsten Bezirksvertretungs-Sitzung fordert, auf der Hand.

Die Kümmerer sind Mitglieder der Bezirksvertretung (BV), die sich um die Jugendlichen im Bezirk kümmern sollen. Eine solche weit reichende Entscheidung kann nach unserer Auffassung nur von der BV in ihrer Gesamtheit beschlossen werden, nicht von den Kümmerern allein.
Nach der Vorlage sollen die Kümmerer ihre Stellungnahme bis zum 5.07.05 vorlegen, da ansonsten ihre Aussage in die weitere Beratung nicht mehr einbezogen werden kann.
Die SPD-Fraktion wird zu der Verfahrensweise in der Sitzung Stellung nehmen, da es nicht angeht, eine so weit reichende Entscheidung auf diesem Wege herbei zu führen.
Die Auffassung, dass alle diese 13 Spielplätze zurückgebaut werden können, teilen wir auf keinen Fall. Wir werden jeden einzelnen Spielplatz aufgrund der vorgegebenen Entscheidung kritisch prüfen und auch, wenn möglich die betroffenen Eltern im Umfeld dieser Spielplätze in diese Diskussion mit einbeziehen und erst dann in der Sitzung am 30.06.05 eine Entscheidung treffen.

Zu den Spielplätzen, die aufgegeben werden sollen gehören:


Zu den Spielplätzen, die zurückgebaut werden sollen:

Bei der Frage des Rückbaues wird in diesem Zusammenhang auch die Frage gestellt, ob der eine oder andere Standort nicht besser aufgerüstet werden soll.
Wir lehnen diese Art zu Entscheidungsfindungen zu kommen, wie sie jetzt eingeschlagen wird, grundsätzlich ab.

Wie geht man hier mit unseren Kindern um? Kinder brauchen das Erleben in der Natur, das Spielen mit Freunden, ihren Spielplatz.
Wer den Kindern das nimmt, nimmt den Kindern ihre Kindheit!

Politik darf nicht ausgebootet werden, denn die Politik gibt vor, sie ist die führende Kraft und die Verwaltung hat umzusetzen, nicht umgekehrt!