Die Verbalattacken der CDU und des Oberbürgermeisters sind ja nichts Neues. Sie sind in der Sache nicht dienlich.
Das Äußern anderer Meinungen als "nölen" zu bezeichnen, nur weil sie einem nicht gefallen, ist undemokratisch und
man qualifiziert sich damit selbst nur ab. Wenn das, was die SPD und andere machen, nölen ist, dann ist die CDU
aufgrund der Vergangenheit ja Weltmeister darin. Immer die Suche nach Ursachen in der Vergangenheit, spricht auch nicht
für eigenes überzeugendes Handeln. Auf der anderen Seite Leistungen, erbracht von anderen, für sich in Anspruch zu
nehmen, dass ist für den politisch Interessierten von Seiten der CDU nichts neues.
Fakt ist, das bezüglich der Osttangente die Verwaltung im Jahre 2005 das Verfahren um fast ein Jahr verzögert hat, denn
diese Entlastungsstraße könnte heute schon fertig sein. Auch die Einflussnahme auf die Fertigstellung der L 473 ist sicherlich
nicht der Stadt zuzuschreiben, denn hier hat die Verwaltung erst nach mehrfachem Anmahnen über die Bezirkvertretung reagiert.
Erst nachdem sich die SPD Bundestagsabgeordnete Petra Weis ebenfalls bei der Bahn AG eingeschaltet hat, gingen die
Planungen weiter. Aber ob diese Bemühungen die Zeitplanung der Bahn AG beschleunigt, muss sich erst noch zeigen. Denn die
denkt, wie der Herr Oberbürgermeister Sauerland es treffend ausdrückt, wirklich zeitweise in Generationen.
Den persönlichen Einsatz für das Bergbaumuseum über die Bemühungen der Bezirksvertretung hinaus, initiiert durch Frau
Bezirksvorsteherin Gottschling und Herrn Oberbürgermeister Sauerland, nimmt die SPD freudig zur Kenntnis. Damit ist
dieses für den Bezirk wichtige Projekt ja der schnellen Realisierung näher gerückt.
Reiner Friedrich
SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen