Stellungnahme zum Artikel in der NRZ vom 1.08.07
Wer anderen den Spiegel vorhält, sollte vielleicht auch einmal selbst hineinschauen

Die Verbalattacken der CDU und des Oberbürgermeisters sind ja nichts Neues. Sie sind in der Sache nicht dienlich. Das Äußern anderer Meinungen als "nölen" zu bezeichnen, nur weil sie einem nicht gefallen, ist undemokratisch und man qualifiziert sich damit selbst nur ab. Wenn das, was die SPD und andere machen, nölen ist, dann ist die CDU aufgrund der Vergangenheit ja Weltmeister darin. Immer die Suche nach Ursachen in der Vergangenheit, spricht auch nicht für eigenes überzeugendes Handeln. Auf der anderen Seite Leistungen, erbracht von anderen, für sich in Anspruch zu nehmen, dass ist für den politisch Interessierten von Seiten der CDU nichts neues.

Fakt ist, das bezüglich der Osttangente die Verwaltung im Jahre 2005 das Verfahren um fast ein Jahr verzögert hat, denn diese Entlastungsstraße könnte heute schon fertig sein. Auch die Einflussnahme auf die Fertigstellung der L 473 ist sicherlich nicht der Stadt zuzuschreiben, denn hier hat die Verwaltung erst nach mehrfachem Anmahnen über die Bezirkvertretung reagiert. Erst nachdem sich die SPD Bundestagsabgeordnete Petra Weis ebenfalls bei der Bahn AG eingeschaltet hat, gingen die Planungen weiter. Aber ob diese Bemühungen die Zeitplanung der Bahn AG beschleunigt, muss sich erst noch zeigen. Denn die denkt, wie der Herr Oberbürgermeister Sauerland es treffend ausdrückt, wirklich zeitweise in Generationen. Den persönlichen Einsatz für das Bergbaumuseum über die Bemühungen der Bezirksvertretung hinaus, initiiert durch Frau Bezirksvorsteherin Gottschling und Herrn Oberbürgermeister Sauerland, nimmt die SPD freudig zur Kenntnis. Damit ist dieses für den Bezirk wichtige Projekt ja der schnellen Realisierung näher gerückt.

Reiner Friedrich
SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen