Stellungnahme zum Artikel in der RP vom 03.08.2007
Das Ziel ist noch nicht in Sicht!

Der CDU Bezirksfraktionschef Ferdi Seidelt ist sauer – vielleicht weil er den Willen und das Engagement der Bürger falsch eingeschätzt hat, das zu dem Erfolg von fast 27.000 Unterschriften geführt hat! Er erweist sich jetzt als schlechter Verlierer. Oder will er mit seinen Äußerungen nur davon ablenken, dass er es nicht geschafft hat, die einstimmige Position aller Fraktionen in der Rheinhauser Bezirksvertretung, auch die der Rheinhauser CDU – seinen CDU Kollegen im Rat rüberzubringen?

Wollte Ferdi Seidelt überdecken, dass er im Duisburger Rathaus eingeknickt ist und dass seine beiden Rheinhauser CDU Ratsvertreter sogar für eine Schließung des Freibades gestimmt haben? Sicher hat die SPD das Bürgerbegehren mit unterstützt. Ich bin aber nicht von der SPD zu diesem Bürgerbegehren gedrängt worden, sondern von vielen Bürgern, die mich angesprochen haben, da müsse man doch was machen. Zusammen mit vielen Bürgern, die auch anderen oder keiner Partei angehören, habe ich mich für den Erhalt des Freibades eingesetzt. Sich für den Willen der Bürger einzusetzen, halte ich – anscheinend im Gegensatz zu Ferdi Seidelt - nicht für "schamlos", sondern für die Pflicht eines jeden gewählten Volksvertreters.

Jürgen Edel
Mitglied der SPD Ratsfraktion