Mit Erstaunen musste die SPD Fraktion die Aussagen der "GRÜNEN" Claudia Leiße zur Situation der
Verkrautung des Toeppersees und der SPD Anfrage zur PFT-Belastung in Rheinhausen
in der NRZ lesen.
Die SPD Fraktion verwehrt sich gegen die Aussage von Frau Leiße, dass es sich bei den Fragen
zur PFT Belastung in unserem Bezirk um eine "unqualifizierte" Anfrage der SPD handelt. Nachweislich
ausgelöst durch Dünger gab es erhebliche Überschreitungen der PFT Grenzwerte.
Der biologische
Langzeitschaden dieser von Menschen entwickelten Chemikalie kann bisher noch nicht ausreichend charakterisiert
werden.
Dass PFT krebserregend ist, ist aber bereits bekannt.
Um Schaden von der Bevölkerung
abzuwenden, ist es Pflicht, nachzuweisen, dass die Grenzwerte eingehalten, besser noch unterschritten werden.
Hier setzt die Anfrage der SPD an. Die Verunreinigungen mit PFT werden jetzt erst aktuell, Messungen der
Umweltbelastung gibt es wenige, verlässliche Zahlen für weite Teile sind nicht bekannt.
Hier von
Panikmache sprechen, wenn es um die Gesundheit der Bevölkerung geht, geht am Thema vorbei, Frau Leiße. So
auch ihr Bezug zur Verkrautung des Toeppersees im gleichen Atemzug. Menschen sind bereits zu Schaden gekommen,
erst kürzlich wäre wieder eine Person fast ertrunken, hätten nicht helfende Hände bereitgestanden.
Ihre Aussage "Erst war es die Wasserpest, jetzt ist es PFT", ist unqualifiziert Frau Leiße, wenn dieses Wort
überhaupt verwendet werden sollte.
Der Tonfall macht in der politischen Diskussion die Musik, ein
vernünftiger Konsens sollte stets das Ergebnis sein, denn erst dieser macht für den Bürger Sinn.
Die SPD
Fraktion achtet, schätzt und kämpft für die Verwirklichung ihre Grundwerte. Wo bleiben denn hier die Grundwerte der
GRÜNEN?