Fackelzüge setzen ein deutliches Zeichen gegen die Schließung des Freibads Toeppersee

Der Aufruf der Initiative Toeppersee, durch einen Sternmarsch die Öffentlichkeit auf die Schließung des Toeppersee Freibads aufmerksam zu machen, war ein voller Erfolg.
Schon früh sammelten sich Kinder, Jugendliche, Bürgerinnen und Bürger an den Treffpunkten um dort ihre Fackeln in Empfang zu nehmen.
Punkt 17 Uhr starteten die vier Fackelzüge, begleitet durch die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren, Richtung Toeppersee Freibad. Begleitet von jeweils mehr als hundert Teilnehmern führte der Weg zur zentralen Auftakt Kundgebung auf dem Parkplatz des Toeppersee Freibads.

Schon von weitem konnten die Fackelzüge gesehen werden, ein Gefühl der Solidarität im Kampf für den Erhalt des Toeppersee Freibads.
Nachdem sich zahlreiche Teilnehmer (geschätzt wurden zwischen dreihundert bis über fünfhundert) gesammelt hatten, eröffnete der Sprecher der Initiative Toeppersee, Hajo Klein die zentrale Kundgebung. Dies ist der Auftakt zum Bürgerentscheid, so Hajo Klein. Ab Ende November werden die Plakate geklebt und Infos an die Bürgerinnen und Bürger verteilt.
Weiter zeigte er deutlich auf, wie wichtig der Erhalt der sozialen Struktur unserer Stadt Duisburg ist. Jede Schließung, ob Freibad, Hallenbad, Rhein-Ruhr-Halle, Seniorentagesstätte, Jugendeinrichtung und was sonst noch im Programm von Schwarz/Grün steht, trifft die Bevölkerung tief und muss endlich gestoppt werden.
Als besonderen Gastredner konnte Theo Stegmann begrüßt werden, der schon beim Krupp-Arbeitskampf gezeigt hat, dass nur der gewinnt, der sich wehrt. Er machte allen Teilnehmern Mut für den Kampf zum Erhalt des Toeppersee Freibads und die erforderliche Stimmenzahl um den Bürgerentscheid zu gewinnen.
Hajo Klein las ein Grußwort von Altoberbürgermeister Joseph (Jupp) Krings vor. Er wäre gern selber dabei gewesen, kennt man doch seinen Einsatz, sofort zu helfen, wenn versucht wird, das soziale Gefüge zu zerstören.
Großen Dank wurde von Hajo Klein Herrn Dipl.-Volkw. Frank Stärkert ausgesprochen, der die Initiative mit Plakaten, der Internetseite http://www.wellen-wie-am-ozean.de/ und vielen blauen Luftballon unterstützt.
Mit großer Freude wurden die Grußworte des ehemaligen SPD Stadtdirektors Jürgen C. Brandt, von Rainer Bischoff, SPD Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der DGB-Region Niederrhein, Hermann Dierkes, Vorsitzender der Ratsfraktion DIE LINKE. OL und vom Bürgermeister Manfred Osenger, der in seiner Funktion als Ortsvereinsvorsitzender von Neuenkamp/Kaßlerfeld sprach, aufgenommen.
Alle versprachen aktiv zu helfen, damit im nächsten Jahr wieder ungetrübte Badefreude im Rheinhauser Toeppersee Freibad möglich ist.

Treffpunkt Rumeln

Fackelzug    

Start des Fackelzugs

Kinder mit Fackeln

Fackelzug

"Wir wollen unser Freibad wiederhaben"

Durch die Siedlung

Fackelzug

Richtung Toeppersee

Fackeln leuchten in der Nacht

Fackelzug

gegen Sozialabbau in der Stadt

Zentrale Kundgebung

Fackelzug

Parkplatz Freibad Toeppersee

Ankunft der Fackelzüge

Fackelzug

gemeinsam sind wir stark

Hajo Klein

Fackelzug

begrüßt alle Teilnehmer

Hermann Dierkes

Fackelzug

Vorsitzender der Ratsfraktion DIE LINKE.OL

Hajo Klein und Theo Stegmann

Fackelzug

Wir werden das Bürgerbegehren schultern

Aufmerksame Zuhörer

Fackelzug

rüsten sich für den Bürgerentscheid