Es gab immer schon Jugendliche und junge Erwachsene, die sich außerhalb der gesellschaftlichen Grenzen bewegen und bewegten.
Um diesen ein Rückweg in die Gesellschaft zu ermöglichen bedarf es professioneller sozialer Hilfe, die
mobile Jugendarbeit in Form von Streetworkern. Schon früh hat die SPD Fraktion Rheinhausen gefordert,
dass dieses Instrumentarium der Sozialarbeit in Rheinhausen eingesetzt wird. Es gibt hierfür auch einen
Stützpunkt in Hochfeld, welcher Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen mitversorgen soll. In einer
Mitteilungsvorlage wurde 2008 der Bedarf an neu einzustellenden Streetworkern dargestellt. Wie
die aktuelle Mitarbeitersituation aussieht und wie die einzelnen Sozialarbeiter im Bezirk Rheinhausen eingesetzt
werden, ist aber nicht bekannt.
Zum Einsatz der Streetworker im Bezirk Rheinhausen
bittet die SPD Fraktion die Verwaltung daher, folgende Fragen zu beantworten:
Wie sieht der Einsatzplan der Streetworker für den Bezirk Rheinhausen aus und welche Zeiten wurden dafür aufgewandt?
Ist bei diesen Einsätzen die Zielgruppe der Personen erreicht worden, die das Angebot der stationären
Einrichtungen (Jugendzentren) ablehnen? Gerade in den Sommermonaten fallen Gangs besonders auf. Gibt es
Schwerpunkteinsätze in Gebieten mit besonderer Auffälligkeit von Jugendgruppen? Wenn diese durchgeführt wurden, stellt sich die
Frage, mit welchem Erfolg?
Ziel sollte die Resozialisierung sein. Dieses kann nur durch geeignete
Netzwerke erreicht werden, die die Betreffenden aufnehmen, ihre Integration begleiten und fördern.
Bestehen bereits
solche Strukturen in Rheinhausen?
Aus den Statistiken ist zu entnehmen, dass die Fallzahlen in den letzten Jahren
dramatisch angestiegen sind. Wie sehen die Entwicklungen im Bezirk Rheinhausen aus und wie wird von
Seiten des Jugendamtes darauf reagiert?
Da der Bereich Hochfeld, Duisburg Süd und der Bezirk Rheinhausen
durch Hochfelder Streetworker abgedeckt wird stellt sich die Frage, ob das bereitgestellte Personal für die
anfallenden Aufgaben ausreicht.
Gab es 2008 die angekündigte Aufstockung des Personals und wie sieht die
zukünftige Personalentwicklung aus?