Streetworker für Rheinhausen
von Reiner Friedrich, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (28.08.2009)

Wie die SPD-Fraktion auf Anfrage in der August Sitzung der Bezirksvertretung (BV) erfahren hat, stehen die, bereits im Mai 2008 durch eine Mitteilungsvorlage zugesagten Streetworker für Rheinhausen, derzeit noch immer nicht zu Verfügung, obwohl gerade auch in Rheinhausen Probleme mit Jugendlichen gehäufter auftreten. Trotz Warnungen der SPD sind diese Bereiche des Jugendamtes aus Rheinhausen abgezogen worden und werden jetzt von Hochfeld aus bedient. Von dort erfolgt aber bisher nicht der zugesagte Einsatz für die Problembereiche in Rheinhausen. Über die Arbeit der Streetworker wird von der Verwaltung der Mantel des Schweigens gehüllt und so getan, als wäre die Welt in Rheinhausen noch in Ordnung.
Von Seiten der SPD wurden die Streetworker schon mehrfach angefordert, von der Verwaltung immer zugesagt, aber bisher nicht eingesetzt.
Die Problembereiche in Rheinhausen nehmen zu und die Auffälligkeiten werden immer zahlreicher, aber von Seiten der Verwaltung steuert keiner dagegen.

"Was nutzen uns tolle Wachen in der Innenstadt, wenn in den Bezirken die Problembereiche zunehmen", so Reiner Friedrich.
Um den anstehenden Problemen entgegen zu wirken, hat die SPD in der August Sitzung der BV einen Antrag zur Errichtung eines Treffpunks für Jugendliche in Rumeln eingebracht, welcher unter Betreuung von Streetworkern betrieben werden soll.
Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen!
Ohne die Betreuung durch Streetworker kann dieses Projekt nicht umgesetzt werden, es würde scheitern.

Darum möchte die SPD den Einsatz von Streetworkern nun endlich mal für Rheinhausen, um hier den akuten Problemen entgegenzuwirken.