Die Bürger Rheinhausens dürfen auf die Eröffnung des neuen Hallenbades am
Toeppersee wahrscheinlich noch bis 2010 warten

Wie bei der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen durch eine Anfrage der SPD bekannt wurde, ist damit zu rechnen, dass das Hallenbad am Toeppersee jetzt möglicherweise erst im Jahre 2010 fertig wird und mit den eigentlichen Bauarbeiten erst im Herbst 2008 begonnen wird. Die Begründung für die Schließung des Freibades schon in diesem Jahr wird immer fadenscheiniger, denn das Hallenbad kann nicht mehr geöffnet werden, weil der innere Zustand von drei Kiesfiltern für die Planung und Ausschreibung begutachtet werden muss.
Es ist schon ein Trauerspiel, mit welchen Argumenten hier die Rheinhauser Bevölkerung an der Nase herumgeführt wird.

Das der Bau und die Planung eines Hallenbades mehr als zwei Jahre in Anspruch nimmt und das man dann auch noch die Aussage tätigt, dass man bemüht ist, die Errichtung so schnell wie möglich zu vollziehen, ist der blanke Hohn.
Jeder in der Wirtschaft weis, dass man durch kurze Bau- und Planungszeiten erheblich Geld sparen kann. Durch lange Bau- und Planungszeiten wird alleine durch Preissteigerungen das Projekt teuerer.

Da es aber nach Beschluss nicht teuerer werden darf, muss man zwangsweise an der Ausstattung sparen, das geht dann nur auf Kosten der Besucher, Vereine und Schulen. In Anbetracht dieser Zeitachsen war die Bemerkung von Herrn Mönnicks in der Sitzung der Bezirksvertretung, dass doch die SPD mit ihrem Bürgerbegehren mit dazu beiträgt, dass für die Umsetzung des Hallenbades Planungsunsicherheit besteht und es dadurch zu Verzögerungen kommen soll, vollkommen deplaziert.

Erstens führt nicht die SPD das Bürgerbegehren durch, sondern ein Bürgerkomitee, das von der SPD und auch anderen Parteien unterstützt wird und zweitens hat ein Bürgerbegehren keine aufschiebende Wirkung auf das Handeln einer Kommune, denn sonst hätte das Toepperseebad ja nicht geschlossen werden dürfen.

Der Beitrag von Herrn Mönnicks war sachlich wie auch inhaltlich nicht begründet, es sollte, wie es aussieht, lediglich ein politischer Seitenhieb sein, der aber keine Resonanz gefunden hat.

Reiner Friedrich

SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen