Die nicht endende Geschichte des Freibades Toeppersee

Wie die Bürger Rheinhausens vom Eigenbetrieb DuisburgSport behandelt werden und DuisburgSport Begründungen an den Haaren herbeigezogen hat, um das Freibad Toeppersee nicht zu öffnen, ist schon eine bodenlose Unverschämtheit.
So soll der Bau des künftigen Hallenbads jetzt erst im Jahre 2008 begonnen werden, obwohl von Seiten des Eigenbetriebs DuisburgSport zur Eile gedrängt wurde, mit dem Hallenbadbau unverzüglich zu beginnen. Grund, so wurde angeführt, sei der Zustand des derzeitigen Hallenbads, bei dem jederzeit mit einer Schließung zu rechnen ist. Dies scheint wohl nicht mehr so akut zu sein, denn nach Äußerung des Eigenbetriebs DuisburgSport wird das Hallenbad erst Ende 2009 fertig gestellt, oder ist der Termin so weit hinausgeschoben worden, damit der Oberbürgermeister Sauerland das Hallenbad kurz vor der Kommunalwahl einweihen kann?

Nach den Aussagen des Eigenbetriebes DuisburgSport, im Workshop der Bezirksvertretung Rheinhausen, sollte die Vergabe der Planung direkt nach dem Ratsbeschluss erfolgen. So dass schon im Herbst mit den Bauarbeiten zum Hallenbad begonnen werden kann und die Rheinhauser Ende 2008 wieder über ein Hallenbad verfügen würden.
Dass das Freibad dieses Jahr nicht mehr geöffnet werden kann, weil die drei benötigten Kiesfilter noch inspiziert werden müssen, um im letzten Vierteljahr (Okt.- Dez.) den Planungsauftrag vergeben zu können, zeigt, dass man nach Begründungen suchen muss und diese noch nicht einmal haltbar sind.

Jeder Fachmann wird nach Anfrage bestätigen, dass nach Schließung des Bades höchstens zwei Wochen benötigt würden, um diese drei Filter zu öffnen, zu prüfen und zu räumen. Ein anschließender Zusammenbau ist für die Beauftragung des Planers nicht zeitrelevant.

Selbst wenn man am ersten Oktober den Planungsauftrag vergeben würde, könnte man ohne weiteres das Bad bis Ende August geöffnet halten. Hier ist nur der Eigenbetrieb DuisburgSport zu bedauern, der die Begründung der CDU/GRÜNE im Rat für die Nichtöffnung des Freibades darlegen muss.

Alle bisher vorgetragenen Begründungen zur sofortigen und dauerhaften Schließung des Freibades sind nicht haltbar.

Man kann einfach nur sagen:
DAS Bad ist zu, dank CDU.

Eine nachvollziehbare Begründung hat die CDU bisher nicht geliefert, außer das sie es so will.

Wie schade erst für unsere Kinder und Jugendlichen, die die Ferien im Trockenem verbringen müssen, alles dank CDU und GRÜNE!

Reiner Friedrich

SPD Fraktionsvorsitzender