Der Toeppersee ist Heimat vieler verschiedener Vereine, deren Existenz auch unmittelbar mit der
Nutzung des Toeppersees verknüpft ist. Durch den starken Befall mit Wasserpflanzen, die bereits
große Teile der Wasserflächen komplett durchwuchert haben, ist die Ausübung des Vereinssports stark eingeschränkt
bis unmöglich geworden.
Ferner gehört der Toeppersee zu den beliebtesten Naherholungsgebieten des
Duisburger Westens.
Die Sorge um den Toeppersee hat die SPD Fraktion veranlasst, einen Antrag an die
Verwaltung zu stellen, in dem die gezielte Lichtung des Waldes am Toeppersee gefordert wird. Um die
Stabilität des Sees langfristig zu erhalten und zu sichern müssen Maßnahmen gefunden werden, die
das ökologische Gleichgewicht sichert. Die Ausdünnung des Waldes wäre eine
Maßnahme, da die Wasserfläche und damit der See besser belüftet wird.
Waldflächen üben auf die umgebene
Landschaft, den Boden, den Gewässern, der Luft, auf die Tier- und Pflanzenwelt und insbesondere auf den Menschen
eine bedeutende Wirkung aus. Hier bestehen eng miteinander verknüpfte Zusammenhänge.
Die Wirkung eines direkt an
einen See grenzenden Waldes ist nicht zu vernachlässigen. So ist durch einen sehr dichten Wald die Belüftung des
dahinter liegenden Sees nicht mehr gewährleistet, die Sauerstoffkonzentration im Gewässer wird
nachhaltig negativ beeinflusst.
Diese Problematik könnte auch beim Toeppersee vorliegen. Der mittlerweile 30 bis
40 Jahre alte Baumbestand mit dichtem Unterholz verhindert eine genügende Belüftung der großen Wasserflächen.
Eine gezielte Lichtung, bei der die geschlagenen Hölzer als Todholz die Struktur des Waldes verbessern würde, könnte
hier Abhilfe bringen.