Seit der Ofen aus ist, geht es mit dem denkmalgeschützten ehemaligen Werkstor Tor1 des Krupp’schen Hüttenwerks
Rheinhausen bergab.
Nachdem die SPD Fraktion diesen untragbaren Zustand angemahnt hatte, versprach im
November 2007 die Verwaltung, zum 1. April 2008 die Frage der Eigentumsveränderung am Tor1 geregelt zu haben,
wenn der Investor nicht in der Lage sein sollte, sein Projekt durchzuführen.
Dieser Termin ist
nun verstrichen. Die Logistik Firma Duisport wäre bereit, dass Tor1 zu übernehmen und schon für die Feier
zum 10-jährigen Bestehen von Logport herzurichten.
Diese Zusage gilt nicht unbegrenzt, daher sollte jetzt die Möglichkeit genutzt werden, dieses Denkmal dauerhaft
zu erhalten, denn der derzeitige Zustand ist nicht mehr hinnehmbar.
Nun können sich die Befürworter für eine
Kneipenlösung ins Zeug legen und ihr Engagement für den Denkmalschutz beweisen, damit man hier zu einer tragfähigen
zukunftsfähigen Lösung im Sinne des Denkmalschutzes kommt, die sowohl das Pförtnerhaus wie auch den Torbogen im Bestand
erhält.
Wenn sich herausstellen sollte, dass das Torhaus nicht wieder hergestellt werden kann,
sollte nicht mehr gezögert werden und der Schritt zum Abriss gewagt werden.
Um zu erfahren, welche Schritte
die Verwaltung nun einleiten wird, wurde von der SPD-Fraktion für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen eine
entsprechende Anfrage gestellt.