Kaffeesatzlesen oder die berühmte Glaskugel waren nicht nötig, um die Vorhersage der SPD nun als Wahrheit vorzufinden:
die Einweihung der L 473 findet nun wenige Tage vor der Kommunalwahl statt. Bekanntlich wurde
nach einem Verfassungsurteil die Kommunalwahl im Juni untersagt, damit auch die geplante Einweihung
der L473n, denn die Medienwirksamkeit für den Oberbürgermeister Adolf Sauerland fehlte ja.
Dass durch diesen Schritt
die Bürger weitere zwei Monate länger belastet wurden, ist ja nach Aussage von Herrn Sauerland die Schuld
der SPD, denn diese hatte ja gegen die Kommunalwahl im Juni geklagt.
Statt die Schuld bei anderen zu suchen,
sollte man sich lieber um Problemlösungen kümmern, zum Beispiel die Frage der Verbindungsspange nach
Hohenbudberg und zum dortigen Gewerbepark. Die derzeitige Planungen, für die schon seit fünf Jahren Fördermittel
bereitstehen, wurden ja zu Gunsten anderer Projekte in der Innenstadt aufgegeben. Über eine
Ersatzlösung ist bis heute noch nicht nachgedacht worden.
Vorstellbar als Ersatzlösung wäre die Verbindung über Hohenbudberg Bayerwerk (früher eine Weiterführung zur Friedensstraße, die
mitten durchs Werksgelände führte). Hier befindet sich eine Unterführung unter die Bahnstrecke,
über die Hohenbudberg an die L473n angebunden werden könnte. Der jetzige Zustand des Bauwerks
müsste natürlich noch entsprechend ausgebaut und tiefer gelegt werden, denn die derzeitige Durchfahrhöhe beträgt nur 4 m.
Da diese Unterführung aber auf Krefelder Gebiet liegt, sind hier entsprechende Vereinbarungen und Verhandlungen mit der
Stadt Krefeld zu treffen.
Da bis heute nichts über Gespräche bekannt ist, ist abzusehen, dass in
absehbarer Zeit nichts geschehen wird.
Wie so häufig in den Bezirken:
„Still ruht der See“