Aufnahme der Friedrich-Ebert-Straße in die Umweltzone

In einem gemeinsamen Antrag bittet die Bezirksvertretung Rheinhausen den Oberbürgermeister, bei der Bezirksregierung die Aufnahme der Friedrich-Ebert-Straße in die Umweltzone zu erwirken, zumal die bisherige Begründung, dass die LKW´s sonst keine Zufahrt zum Logportgelände haben durch die Inbetriebnahme der Osttangente und im nächsten Jahr durch die L 473 entfällt.

Im Luftreinhalteplan der Stadt Duisburg ist die Friedrich-Ebert-Straße als eine besonders stark belastete Straße ausgewiesen. Täglich wird sie mit mehr als 20.000 Fahrzeugfahrten genutzt. Darunter sind auch Fahrzeuge, die deutlich mehr als die gewünschten Schadstoffmengen emittieren, also einer höheren Schadstoffklasse angehören.

Gemäß Urteil des Europäischen Gerichtshofes hat jeder Bürger/jede Bürgerin das Recht auf gesunde Luft. Dieses Recht ist einklagbar. Wenn die Stadt keine ausreichenden Maßnahmen unternommen hat, um die Situation für die Menschen zu verbessern, drohen im Falle eines Rechtsstreites sogar Straßensperrungen.