Die Verbindungsspange von Hohenbudberg zur L 473n muss kommen

Das Gewerbegebiet Hohenbudberg ist bis heute nicht richtig an das Straßennetz angebunden und die Ansiedlung von Unternehmen auf dieser Fläche scheitert häufig an dieser Tatsache. Heute müssen die LKW`s zum Gewerbegebiet Hohenbudberg entweder über die Bachstraße und Wilhelmstraße fahren oder über die Bliersheimer Straße, Schleusenstraße und Adlerstraße in Richtung Hohenbudberg. Fakt ist, dass bis heute wenig in dieses Gewerbegebiet investiert wurde und sich nur wenige Betriebe angesiedelt haben. Durch diese Situation bedingt kommt es schon zu Beschwerden aus der Bürgerschaft über den LKW-Verkehr durch die Friemersheimer Straßen. Mit der Eröffnung der im Bau befindlichen Tangenten wird sich dies sicherlich noch weiter zuspitzen.

Für Hohenbudberg sind auf der Gewerbefläche noch weitere logistische Aktivitäten und Ansiedlungen geplant, sonst hätte Duisport die Gewerbefläche für das im Bebauungsplan ausgewiesene Verladeterminal nicht gekauft. Daraus resultiert zwangsläufig mehr LKW-Verkehr zum Gewerbegebiet Hohenbudberg.
Um in Friemersheim nicht die gleichen Verhältnisse und Belastungen durch den LKW-Verkehr zu schaffen wie in Hochemmerich, ist der Bau der Verbindungsspangespange von der L473n zum Gewerbegebiet Hohenbudberg unumgänglich.

Die Bewilligung zum Bau dieser Straße liegt schon seit 2004 vor. Mit dem Bau sollte 2005 begonnen werden. Seinerzeit wurde sie mit der Begründung, dass der Bau der L 473n noch nicht so weit fortgeschritten sei und das Gewerbegebiet auch noch nicht soweit entwickelt wäre, herausgenommen und das Geld für andere Projekte eingesetzt. Daher wurden die Mittel für den Bau der Verbindungsspange erst 2008 mit 3,3 Mio Euro wieder in den Haushalt eingestellt.
Im Jahre 2009 sind sie aber im Haushalt der Stadt Duisburg gänzlich verschwunden und auch eine Finanzierung für die nächsten Jahre ist nicht eingestellt. Wurden diese Mittel wieder für andere Projekte verwandt?
Zukünftig wird eine Andienung des Gewerbegebietes nur noch über Friemersheim möglich sein, da die Hohenbudberger Straße Richtung Uerdingen auch zurückgebaut werden muss, um die Kompensationsauflagen des Bebauungsplanes zu erfüllen. Nach Uerdingen verbleibt lediglich als Verbindung ein Geh- und Radweg.
Bis heute liegt seitens der Verwaltung keine Erklärung vor, warum diese Straße als Verbindung nach Hohenbudberg aus dem Haushalt herausgenommen wurde und wann diese Verbindungsstraße denn jetzt verwirklicht werden soll, oder ist sie als Projekt ganz gestrichen?

Damit in Friemersheim nicht ähnliche Verkehrsverhältnisse wie in Hochemmerich geschaffen werden, ist der Bau dieser Verbindungsspange unumgänglich.

Reiner Friedrich

SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen