Die Trianel Power-Projektgesellschaft Kohlekraftwerk (TPK) plant den Bau eines Steinkohlekraftwerkes im
Chemiepark Krefeld-Uerdingen, eine Anlage, die die hohen Luftbelastungen der Region weiter steigern
würde. Alle interessierte Bürger haben am Dienstag, den 21. August um 19.30 Uhr in der
AWO-Seniorentreffpunkt, Kapellener-Straße 24a die Möglichkeit, den aktuellen Sachstand zu erfahren.
Natürlich besteht auch die Gelegenheit zur Nachfrage und Diskussion zum Thema. Die SPD Ratsfrau Elke
Patz und der SPD Fraktionsvorsitzenden des Bezirks Rheinhausen, Reiner Friedrich, stehen Rede und
Antwort, auch zu kritischen Fragen.
CO2- und staubfreie Kohlekraftwerke sind in der Planung und sollen in absehbarer Zeit für die Energieversorgung
eingesetzt werden. Doch bis dahin wird es noch etwas dauern, so dass die zurzeit geplanten Kohlekraftwerke
weiterhin eine Menge von Problemen bergen. Besonders kritisch ist der Standort zu sehen, wenn er sich in
unmittelbarer Nähe von Siedlungen befindet. Heikel wird es, wenn zusätzlich starke Industrialisierung hinzukommt, wie
bei den neuen Planungen zum Kohlekraftwerk Uerdingen.
Mit der Veranstaltung möchte die SPD
Rumeln-Kaldenhausen allen Bürgerinnen und Bürgern ein Forum bieten, um sich über die Planungen zum neuen 750
– 850 MWatt Kohlekraftwerk, welches mit Importkohle betrieben werden soll, zu informieren.