Machbarkeitsstudie zur Nutzung der Bliersheimer Villen und der umliegenden Flächen

Die Bliersheimer Villen befinden sich im Dornröschenschlaf. Seit Jahren bewegt sich nichts, Nutzungskonzepte bestehen, aber diese sind am Markt nicht zu platzieren.
Anfragen, Informationsveranstaltungen, Makleraktivitäten und die nur sehr kurze Vermietung einer Villa haben gezeigt, dass hier endlich was geschehen muss.
Die SPD-Fraktion bittet daher die Verwaltung auf die LEG und das MSKS (Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport) einzuwirken, mit Hilfe eines Gutachtens eine Machbarkeitsstudie für die Nutzung der unter Denkmalschutz stehenden Bliersheimer Villen und der umliegenden Flächen zu erstellen.

In Industriegebieten darf nicht gewohnt werden! LKWs, die eine Grundlage des Logistikgewerbes sind, fahren in großer Zahl an den leer stehenden Villen vorbei. Wer achtet da noch auf die Schmuckstücke der vergangenen Zeit?

Lösungsansätze wurden erdacht, so war z.B. geplant, Glaskuben in das Ensemble zu integrieren, eine Mischung aus Alt und Jung sollte Interesse wecken. Es musste festgestellt werden, dass sich das Bebauungskonzept mit den Quadern überhaupt nicht vermarkten lässt. So ging es weiter, die Villen stehen nach wie vor leer, Denkmalschützer raufen sich die Haare.
Es zeigt sich deutlich, dass die bisherigen Wege neu überdacht und gegebenenfalls verworfen werden müssen. Ebenfalls muss die Erlösfrage mit einbezogen werden, denn die Gebäude besitzen in dem Zustand, in dem sie sich jetzt befinden, keinen Wert und die Denkmalschutz Auflagen kosten zusätzlich.

Die von der SPD Fraktion beantragte Machbarkeitsstudie sollte auch die Frage beantworten, ob nicht die eine oder andere Villa für den Denkmalschutz dokumentiert und dann abgerissen werden sollte, ohne das der gesamte Bereich seinen städtebaulichen Charakter und seinen kulturellen und Denkmalschutzwert verliert.

Lieber genutzte und gut erhaltene Gebäude, die sehenswert sind und das logport Gelände aufwerten, als jahrelanges vorsichhin Siechen ohne eine erkennbare Nutzung, bis zum endgültigen Verfall.