Volkstrauertag 2009, eine kleine Gruppe von Menschen versucht, die Erinnerung an die schlimmsten Zeiten Deutschlands nicht in
Vergessenheit geraten zu lassen. Ist unser Leben so weit entfernt von den Schrecklichkeiten des Krieges
und den Missachtungen der Menschenrechte?
Werden wir erst wieder aufmerksam, wenn in der Nachbarschaft ein junger Mensch als
Soldat sein Leben geben musste, weit ab von der Heimat?
Gewalt dominiert in den Fernseh- und Filmdarstellungen
und die Schnelligkeit der Zeit sowie die Abfolge von Ereignissen lässt kaum zu, nachdenklich zu werden.
Der Volkstrauertag sollte Anlass sein nachzudenken, nachzudenken darüber, wie gut es uns doch geht. Das haben
wir unserer Demokratie zu verdanken.
Wie weh würde es denen tun, die für die Freiheit und für einen demokratischen Staat ihr
Leben gegeben haben, wenn wir diese Werte leichtfertig aufs Spiel setzten.
Nie wieder Krieg ist ein Wunsch, der schwer umzusetzen sein wird.
Staaten, die von
Machtmenschen beherrscht werden, religiöse Eiferer, die an allen Stellen unserer Gesellschaft Schrecken, Trauer und Tod auslösen
können, gibt es nach wie vor.
Die Ehrung der Soldaten, die im Ersten- und Zweiten Weltkrieg ihr Leben lassen
mussten, das Gedenken an Widerstandskämpfer, Verfolgte und Vertriebene sollte nicht nur Erinnerung sein, sondern auch aufrütteln, denn
nach wie vor leiden und sterben Menschen durch den Krieg.
Die Zahl der Staaten, die mit Gewalt
gegen Menschen vorgehen, die für Demokratie und Freiheit kämpfen, nimmt nicht ab. Wie oft bleibt der Schutz für Fremde und
Verfolgte ein Fremdwort?
Volkstrauertag, ein vergessener Feiertag? Nicht, wenn wir ihn
aktiv begehen, mahnen und in Erinnerung halten.
Kränze zum Gedenken der Opfer von Gewalt und Verfolgung
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Gedenken an die Gefallenen |
Kranzniederlegung bei den Fremdarbeitern |
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Ihr Tod muss stets Warnung bleiben |
Verschleppt und in der Fremde gestorben |
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