Förderung von Solaranlagen zur regenerativen Energieproduktion

Die lokale Agenda 21 umzusetzen ist ein Aktionsprogramm der Stadt Duisburg für das 21. Jahrhundert.
In Kapitel 28 der Agenda 21 heißt es:
"Jede Kommunalverwaltung soll in einem Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine kommunale Agenda 21 beschließen."
Aus diesem Grunde heraus wird die Verwaltung beauftragt, die lokale Agenda 21 auf Rheinhauser Belange anzuwenden. Dabei sind bei der Erstellung bzw. Sanierung von öffentlichen Gebäuden und in Neubaugebieten Rheinhausens Solardachkonstruktionen zu favorisieren.

Fossile Brennstoffe dominieren zurzeit die Produktion von elektrischer- und Wärme- Energie. Doch erneuerbare Energieträger können potenziell gegen sie konkurrieren oder sie künftig sogar ganz ersetzen.
Die Wissenschaft hat mittlerweile Projekte zur Nutzung und Entwicklung unterschiedlicher erneuerbarer Energien ins Leben gerufen, die nicht mehr den Charakter des exotischen besitzen.
Die Abhängigkeit des gesamten deutschen Wirtschaftslebens von der elektrischen Energieversorgung ist nur Wenigen bewusst. Der Erfolg unserer Industrie ist direkt mit der Bereitstellung elektrischer Energie gekoppelt.

Ein Großteil der benötigten fossilen Brennstoffe wird im Privathaushalten für die Wärmeerzeugung eingesetzt. In Anbetracht des chemischen Wertes der eingesetzten Energieträger stellt sich die Frage, ob Verbrennen nicht eine Verschwendung dieser Ressourcen darstellt.

Aus diesen Gründen heraus ist eine wirtschaftliche Nutzung regenerativer Energien für die Zukunft zwingend erforderlich.

In Rheinhausen sind schon mehrere Machbarkeitsstudien durchgeführt worden, die die Errichtung von Windkraftanlagen nicht befürworten. Seien es nachbarschaftliche Belange, Schlagschattenwurf, Geräuschentwicklung oder ungünstige Windverhältnisse, Windkraftanlagen lassen sich in einem so dichten Siedlungsbereich, wie in Rheinhausen darstellt, nicht realisieren.

Eine gute Alternative stellt die Solarenergiegewinnung für Wärme und Strom dar. Auch hier ist die Technik nicht stehen geblieben.
So stellt beispielsweise Thyssen-Krupp solarelektrische Dachelemente mit hohen Wirkungsgraden her, die als fertige Bauteile gut in die Architektur von Gebäuden eingepasst werden können. Eine ideale Anordnung, da hier die Dachkonstruktion mit Energieproduktion verbunden wird, was nachhaltig Kosten spart.
Mit einer größeren Serienproduktion würde das Preisniveau weiter sinken und Arbeitsplätze geschaffen und bestehende gesichert werden.
Wichtig ist im Zusammenhang mit regenerativer Energiegewinnung immer die Frage der Ökobilanz.
Moderne Techniken, wie die oben erwähnte Solardachkonstruktion produzieren bereits nach 1,8 Jahren mehr Energie als für die Herstellung aufgewandt wurde.
Hier zeigt sich, dass die zu Anfang eingesetzten höheren Kosten nicht nur die Umwelt fördert, sondern auch den eigenen Geldbeutel.

Mit diesem Ansatz ist die Formel:
"Heute so leben, dass auch übermorgen alle leben können".
umsetzbar.

Moderne Solaranlagen, Beispiele und Eigenschaften

Regenerative Energien
Powerpoint-Darstellung
der Arbeitsgruppe Umwelt
im SPD-Bezirksverband Rheinhausen



In Betrieb: Stadtwerke Duisburg

Mit freundlicher Genehmigung der
Stadtwerke Duisburg

Das größte Solartec-Projekt
ist eine Fassade!
Industriefassade in Duisburg-Beeckerwerth

Mit freundlicher Genehmigung der
ThyssenKrupp-Solartec


ThyssenKrupp-Solartec:
das PV-System!
Fassaden- und Dachsystem zur
solaren Stromerzeugung

Mit freundlicher Genehmigung der
ThyssenKrupp-Solartec

Die positive Ökobilanz
Bereits nach ca. 1,8 Jahren
haben die Module die Energie
erzeugt, die für ihre Herstellung verwendet
wurde.

Mit freundlicher Genehmigung der
ThyssenKrupp-Solartec