Änderungswünsche der SPD Ortsvereine und des Bezirksverband

Rheinhausen für den Entwurf des Konzeptes Duisburg 2027

von Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (06.06.2013)

Bei der Erstellung des neuen Duisburger Flächennutzungsplanes (FNP) hatte von Anfang an die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger höchste Priorität. So wurden die ersten Vorschläge in Bürgerforen erarbeitet. Sie bildeten die Grundlage für das in diesem Jahr vorgestellte Konzept „Duisburg 2027“. Dieses wurde am 22. Februar in einem Workshop den Rheinhausern vorgestellt und durchgearbeitet. Am 16. April nahm der SPD Bezirksverband Rheinhausen das Thema und die Wünsche aus dem Workshop auf und führte im OSC Vereinsheim ein Zukunftsforum „Duisburg 2027“ durch. Nach einem Vortrag der Verwaltung mit den neuen teilräumlichen Strategiekonzepten gab es eine rege Diskussion zu den Plänen für Rheinhausen. Dabei stellte sich heraus, dass die Ziele des Workshops und der örtlichen SPD nicht in die teilräumlichen Strategiekonzepte eingeflossen waren.

Daher gibt es für den Entwurf des Konzeptes „Duisburg 2027“ von Seiten der Rheinhauser SPD Ortsvereine und des Bezirksverbands folgende Änderungswünsche:

  1. Keine Ausdehnung der Wohnbebauung bis an den Toeppersee;
    die Fläche unterhalb des Meerfelds muss für die Naherholung erhalten bleiben
  2. Keine Wohnbebauung der ehemaligen Freibadfläche Toeppersee;
    Fortführung des Freizeitkonzeptes Toeppersee
  3. Keine Bebauung im Bereich Bergheimer-Straße und „Am Hausgewann“
  4. Keine Umwandlung des Gewerbegebiets Borgschen-Weg in hochwertige Bebauung;
    es sei denn, die vorhandene Straße würde zur Bahntrasse verlegt und die Bebauung zur jetzigen Straße verlagert und zusätzlicher Schallschutz entlang der Bahn realisiert.
  5. Die Wohnungsbaureserven in Rumeln-Kaldenhausen sollen nicht aufgegeben werden
  6. Keine zusätzliche Gewerbeansiedlung im Bereich der Frischluftschneise des Businessparks Asterlagen

Dies sind in kurzer Zusammenfassung die Ergebnisse des Workshops und des Zukunftsforums „Duisburg 2027“. Die Ergebnisse wurden in einem Antrag fixiert und gebeten, dass diese bei der Beschlussfassung zum Entwurf „Duisburg 2027“ berücksichtigt werden.