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Frauenfrühstück der sozialdemokratischen Frauen

von Brigitte Timmer, Pressesprecherin SPD Ortsverein Rumeln-Kaldenhausen (12.04.2013)

Die Beauftragte für die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der SPD Rumeln-Kaldenhausen, Inge Mellenthin-Krossa, hatte zum traditionellen Frauenfrühstück ins Restaurant StellwerkHof eingeladen.
Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete, MdB Bärbel Bas, referierte über die unterschiedlichen Aspekte der Frauenpolitik. Schwerpunkte bildeten die Gleichstellungspolitik und die Forderungen nach fairer Arbeit und einem gerechten und flächendeckenden Mindestlohn. Begleitet wurde sie von der SPD-Landtagsabgeordneten MDL Sarah Philipp.
Frauen arbeiten heute in allen Wirtschaftszweigen und auf allen Ebenen. “Wir Frauen haben in den letzten Jahrzehnten eine Menge erreicht, aber von unserem Ziel gleicher Lohn für gleiche Arbeit sind wir immer noch weit entfernt. Dort wo mit Dumping-Löhnen richtiggehend ausgebeutet wird, sind meistens Frauen betroffen. so Bärbel Bas.

Anstatt mit einer Anti-Diskriminierungspolitik gegenzusteuern, sei das Betreuungsgeld beschlossen worden. So würden traditionelle Rollenbilder festgeklopft. Bärbel Bas machte deutlich: “Hier wird Geld dafür gezahlt, dass staatliche Kindertageseinrichtungen nicht genutzt werden.”

Leidtragende seien die Kinder, vor allem diejenigen Kinder, die in den Problemvierteln der Großstädte aufwachsen und deren Eltern die Kita aus finanziellen Gründen möglicherweise zur Disposition stellen würden.
“Es überrascht mich nicht, dass im Jahr 2010 von den erwerbstätigen Frauen 54 Prozent in Vollzeit und 46 Prozent in Teilzeit arbeiteten; dass rund 62% der Beschäftigten mit Minijobs weiblich sind und dass Frauen Ende 2011 im Westen durchschnittlich nur 507 € Rente bekamen. Aber das so geballt zu hören zeigt: Es gibt noch viel zu tun!”, so eine Teilnehmerin.

Eindrücke des AsF Frühstücks

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