Notwendige Schulerweiterungen im Duisburger Westen

Von SPD Ratsherr Reiner Friedrich, Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen (24.03.2018)
Der Schulraum in Duisburg muss aufgrund steigender Schülerzahlen dauerhaft erweitert werden. Die Aufstellung von Containern dient nur dazu, den kurzfristigen temporären Bedarf zu decken.
Für den Bezirk Rheinhausen sind für den Grundschulbereich folgende Maßnahmen geplant:
Erweiterung der GGS Beethovenstraße um einen Zug durch Reaktivierung der ehemaligen GGS Werthauser Straße. Die momentane Kapazität beträgt 3 Züge, die aktuelle Nachfrage 18/19 verlangt 4 Eingangsklassen. Die Perspektive zeigt aber, dass hier dauerhaft 4 Eingangsklassen benötigt werden. Zwei mobile Klassen werden bis Sommer 2018 aufgestellt. Die Raumressourcen sind aber im Schuljahr 2018/19 aufgrund der jetzt schon ersichtlichen Anmeldezahlen aufgebraucht, so dass ab Sommer 2019 eine dauerhafte Zügigkeitserweiterung gewährleistet werden muss. Aus diesem Grunde wird der Standort Werthauser Straße wieder reaktiviert und dem Raumprogramm als Dependance mit Ganztag angepasst.
Ferner wird die GGS Mevissenstraße um einen Zug durch Neubau erweitert, Die momentane Kapazität betragt 3 Züge, die aktuelle Nachfrage 18/19 erfordert aber 4 Eingangsklassen. Für die zukünftige Perspektive werden auch 4 Eingangsklassen benötigt. Zwei mobile Klassen werden bis zum Sommer 2018 aufgestellt. Die zurückliegenden Anmeldezahlen ergeben hier schon einen dauerhaften Bedarf, der über die jetzige Kapazität hinaus geht, so das hierdurch die dauerhafte Erweiterung durch einen Neubau gerechtfertigt ist.
Für den Bereich der weiterführenden Schulen ist die Erweiterung der Gesamtschule Heinrich-Heine um einen auf dauerhaft sechs Züge durch Neubau geplant. Vier mobile Klassen werden bis Sommer 2018 aufgestellt. Die dadurch geschaffenen Raumkapazitäten werden aber aufgrund der zu erwartenden Nachfrage nicht lange vorhalten, so dass nach derzeitigem Stand eine dauerhafte Neubauplanung erfolgen muss.
Des weiteren soll die Sekundarschule Rheinhausen um zwei Züge auf sechs Züge mit Einrichtung einer Dependance durch Reaktivierung des auslaufenden Hauptschulstandortes Friedrich-Ebert-Straße erfolgen. Die Sekundarschule wurde vierzügig gegründet, hat aber seitdem stets sechs Eingangsklassen aufnehmen müssen. Auch perspektivisch werden sechs Züge dauerhaft angeboten werden müssen, so dass eine Schulraumerweiterung erforderlich ist. Die benachbarte auslaufende Hauptschule bietet sich dafür an.
Für die Errichtung einer Dependance mit gegebenenfalls baulicher Erweiterung an der Friedrich-Ebert-Straße muss diese saniert und umgebaut werden. Des weiteren sollte beim Erweiterungsbedarf die Teilnutzung am Willy-Brandt-Berufskolleg einbezogen werden.
Für den Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl soll die GGS Ottostrasse um 1 Zug durch Reaktivierung der ehemaligen FÖS Pestalozzistraße erfolgen. Der zum Ende des Schuljahrs 2017/18 ausgelaufene Förderschulstandort wird im Rahmen einer Folgenutzung durch die GGS Ottostraße weitergeführt. Hierzu sind Umbauarbeiten notwendig, die Raumressourcen sind aber insgesamt ausreichend.