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Rettung der denkmalgeschützten Remise an der Dorfstraße in Rumeln-Kaldenhausen

von Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (12.04.2014)
Was wäre unsere Bezirk ohne die historischen Gebäude, die unsere Kommune geprägt haben. Viele Perlen dieser Entwicklungen sind leider nahezu unbekannt oder kümmern vor sich hin. Sie stehen zwar in der Denkmalliste, aber erhalten und sinnvoll genutzt werden sie häufig nicht, so der SPD Fraktionsvorsitzende Manfred Krossa. Anders mit der vom Verfall bedrohten ehemaligen Remise des „Ten Needens Hofs” an der Dorfstraße in Rumeln-Kaldenhausen. Die neuen Besitzer haben nun die Ärmel hochgekrempelt und mit der Sanierung begonnen. Die Baugerüste sind aufgestellt und die Erhaltungsmaßnahmen können beginnen.
Wie viel Gutes kann entstehen, wenn ein denkmalschützerisches Ensembles erhalten und neu genutzt wird! Wer heute ein Denkmal bewahrt, der benötigt einiges an Mut, denn es sind viele Vorschriften zu beachten und die Denkmalschützer achten darauf, dass die geforderten Richtlinien in die Planung einfließen, erklärt Manfred Krossa. Die SPD dankt den Investoren und der Eigentümergemeinschaft, dass sie den Schritt der Neunutzung gegangen sind.
Wer Denkmäler abreißt, wird der Kommune bleibenden Schaden zufügen. Zuerst werden die Schadhaftigkeiten der Gebäude hochgeredet – aber so schlimm sind sie meist nicht. Genauso stellte sich der Zustand der ehemaligen Remise des „Ten Needens Hofs” dar. Die Dorfstraße musste halbseitig gesperrt und der Verkehr durch eine Ampelanlage geregelt werden. Mit Beginn der Sanierungsarbeiten ist nunmehr abzusehen, wann der Verkehr wieder störungsfrei fließen kann. Der Dorfcharakter von Rumeln behält ein wichtiges Detail, denn Bauernhöfe prägten das frühere Ortsbild.